Viele Reise-Apps sind reine Spielerei. Aber es ohne diese vier Hosentaschen-Progrämmli sollte das Haus wirklich nie verlassen.

Wie viele sind es bei Ihnen? Bei mir sind es über 100. Mehr als hundert Apps, die ich in meiner Hosentasche herumtrage. Rund die Hälfte davon widmen sich dem Thema Reisen. Ständig kommen neue hinzu. Solche, die in Stories wie «Die besten Reise-Apps» erwähnt werden. Ich installiere sie, probiere sie aus – und vergesse sie oft wieder. Weil sie eben doch nicht wirklich viel Nutzen bringen, Spass machen oder mich sonstwie für das Thema Travel inspirieren.

Die vier besten Reise-Apps

Vier gewinnt: Diese Apps machen sich auf jeder Reise gut. (Bilder: Screenshot)

Kürzlich führte ich einen Herbstputz durch auf meinem Handy. Dabei löschte ich nicht nur Apps, sondern achtete auch darauf, welche Reise-Progrämmli ich denn eigentlich wirklich oft brauche. Natürlich gibt es solche, die weltbekannt sind und immer mit müssen. Klassiker wie  die Bewertungsplattform von Tripadvisor oder ein smartes Buchungs-Tool wie etwa jenes von Kayak. Und dann natürlich, für mich absolut unentbehrlich, der Postcard-Creator der Schweizer Post, mit dem ich einmal täglich eine kostenlose Postkarte aus aller Welt versenden kann. Daneben aber gibt es vier Apps, die etwas weniger bekannt sind – und trotzdem in jede Reise-App-o-Theke gehören. Hier kommt das hübsche Quartett:

 

Nummer eins: Der Streckenplaner von Rome2Rio. Das Tool kennt jede Verbindung, jeden Weg der Welt. Wer zum Beispiel kurz von Lugano nach Genua reisen möchte, sieht sofort, wie lange das im Auto, mit dem Zug, dem Bus oder dem Uber-Taxi dauern wird. Und was es kostet. Klar, wenn das ganze sehr feinmaschig mit Bus-Stationen ergänzt werden soll, ist RometoRio etwas zu universal. Da nützen lokale ÖV-Verzeichnisse mehr. Aber um einen kurzen Überblick zu erhalten, ist Rome2Rio genial. Von Rom nach Rio dauert es übrigens (gemäss Rome2Rio) um 15 Stunden. Im Flugzeug.

 

Nummer zwei: Die Offline-Karten von CityMaps2Go. Egal wohin die Reise geht: Einfach betreffendes Land oder betreffende Stadt runterladen. Die App hat mich schon durch alle Welt geführt – und dabei nie enttäuscht. Dafür aber oft an vorhergegangene Trips erinnert: Weil man sich wichtige Punkte markieren kann. Was einmal Freude gemacht hat, wird es wohl auch nächstes Mal wieder tun.

 

 

Nummer drei: Der Flughafenkenner Flightboard. Diese App kann in Echtzeit Ankunfts- und Abflugszeiten an Flughäfen in aller Welt darstellen. Plus – immer wertvoll – anzeigen, auf welches Gepäckband Koffer & Co spediert werden sollen. Mir ersetzt dieses Tool alle weiteren Flughafen-Apps. Es sei denn, man müsste an einem Airport ein paar Stunden totschlagen und möchte Genaueres über das Angebot wissen. Dann braucht es wohl – so vorhanden – auch die App des betreffenden Flughafens. Aber ansonsten ist Flightboard ein Träumli.

 

 

Nummer vier: Der Bildverschönerer von Snapseed. Verblüffend, wie einfach man mit diesem Google-Tool fast jede Smartphone-Knipserei auf eine hübschere Ebene hieven kann. Filter-Effekte und eine Auswahl verschiedenster Rahmen machen es möglich, Schnappschüsse versandtauglich zu machen.

 

 

Winterputz. Und wie sieht Ihr stärkstes Smartphone-Blatt aus? Ich freue mich immer über Input. Neue Reise-Apps, die einfach zu bedienen sind und wirklich etwas bringen – das interessiert den Internauten rasend. Was gut ist, überlebt. Was nicht gut ist, fällt raus. Nach saisonaler Ordnung. Das nächste Smartphone-Grossreinemachen ist jedenfalls schon terminiert: Handy-Winterputz 2017.

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