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Home 9 Hotels 9 Dem Sonntag wohnt ein Zauber inne (I): SoMoPro oder Sunday Sleepover Chance

Dem Sonntag wohnt ein Zauber inne (I): SoMoPro oder Sunday Sleepover Chance

Datum

14. Januar 2017

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Home 9 Hotels 9 Dem Sonntag wohnt ein Zauber inne (I): SoMoPro oder Sunday Sleepover Chance

Der siebte Wochentag hat viele Vorzüge. Und einen ganz besonderen: Die Hotelnacht von Sonntag auf Montag ist oft besonders günstig. Hier spielt das SoMoPro- oder Sunday-Sleepover-Phänomen.

Was steht heute Sonntagabend bei Ihnen auf dem Programm? Entspannen? Wäsche bügeln? Ritualisiertes Mörder-Raten ab 20.05 Uhr? Oder Entspannen beim Bügeln während des «Tatorts»?

Egal ob Mono- oder Multitasker: Am siebten Tag bietet sich noch eine weitere lohnenswerte Tätigkeit an: Den Krimi im City-Hotel schauen.

Hotelnacht von Sonntag auf Montag ist eine Top-Hotelnacht

Man kann es nicht anders sagen: Sonntag auf Montag ist eine Top-Nacht. Für die Gäste. Die Hoteliers haben dann nämlich ihr «SoMoPro».

Ja, SoMoPro. Das ist die Abkürzung für «Sonntag-Montag-Problem».

Hotelnacht von Sonntag auf Montag ist die günstigste Hotelnacht

Hotelnacht von Sonntag auf Montag: In Städten gibt es dann meist den besten Preis. (Bild: Internaut)

Kurz erläutert: Die Weekend-Gäste reisen meist schon am Sonntag ab, die Business-Leute kommen aber erst am Montag.

Die Folge: Ein Preis-Loch von Sonntag auf Montag.

SoMoPro-Mechanismus: Die einen sind weg, die anderen noch nicht da

Das SoMoPro kennen auch die Profis von der Online-Reisesuchmaschine Kayak. «Die günstigeren Preise für Übernachtungen von Sonntag auf Montag lassen sich durch das Ende der Reisewoche begründen», sagt Julia Stadler Damisch, Regional Director Schweiz und Deutschland bei Kayak.

Und weiter: «Gäste die nur ein Wochenende verreisen, verlassen in der Regel an Sonntagen das Hotel, während viele Reisende ihren Aufenthalt an einem Montag beginnen. Dies führt zu einer niedrigeren Auslastung, welche Hotels ermöglicht, Übernachtungen in diesem Zeitraum günstiger anbieten zu können.»

Ich mag den Montagmorgen. Am liebsten im Hotel

Am ersten Tag der Woche in einer fremden Stadt zu erwachen, erfüllt mich mit einem Glücksgefühl: Mitwuseln im Wochenstart der lokalen Bevölkerung. Und doch Zeit für mich selber haben – das ist Luxus pur. Selten fühlen sich Montage besser an.

Wobei das «SoMoPro» auch für Gäste, die von Samstag auf Sonntag im Hotel übernachten, Möglichkeiten bietet. Hoteliers tun einiges dafür, ihre Gäste am Sonntag länger im Haus zu halten.

Hotelnacht von Sonntag auf Montag: Tatort Rezeption 

Mit einer späteren Check-Out-Zeit. Per Brunch-Upgrade. Oder einem offerierten Prosecco nach dem Mittagessen.

Wie kommt man zu solchen Goodies? Der richtige Tatort ist die Hotel-Rezeption.

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Gehen Sie hin. Sagen Sie: «Morgen ist Sonntag.» Und fragen dann: «Was liegt drin für mich, wenn ich länger lieben bleibe?» Und wenn das noch nicht ziehen sollte: Es gibt da ein englisches Wort für SoMoPro, das vom angelsächsischen Optimismus zeugt.

Sagen Sie es bei jeder Buchung, die von Sonntag auf Montag fällt. Weil nur schon bei der Nennung dieses Wortes oft schon allerlei Discounts und kostenlose Zusatzleistungen auftauchen. Das Wort heisst: «Sunday Sleepover» Oder auf Nahdeutsch: Sonntag/Montag Special.

Hotelnacht von Sonntag auf Montag: Noch ein Sunday-Vorteil

Mit der günstigen City-Hotelnacht von Sonntag auf Montag hat es sich aber noch nicht. Denn dem siebten Tage wohnt ein weiterer Vorteil inne.

Ein Vorteil, der den üblichen Sonntagabend-Blues vielleicht sogar wegpusten könnte: Der Sonntag gilt bei vielen reisekundigen Profis nämlich als jener Tag, an dem für eine Reisebuchung der beste Preis drinliegt

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Autor:in

Andreas Güntert

Andreas Güntert

andreas.guentert@derinternaut.ch

Seit 1994 erforscht und beschreibt Andreas Güntert hauptberuflich als kritischer Sympathisant der Wirtschaft die Schnittstellen von Konsum, Gesellschaft und Reise-Industrie. Als Reiseblogger der Internaut lotet er das Reise-Internet aus. Der Internaut ist ein Storyteller – unabhängig, munter, pointiert. Und immer seinen Leserinnen und Lesern verpflichtet.

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