Eigentlich liebt die Internautin Sand über alles. Aber nicht, wenn er hartnäckig am Strandtuch kleben bleibt. Könnte das sandabweisende Badetuch Tesalate die Lösung sein? Genau dieses Teil ist heute im Test.

Es ist schon eine ganze Weile her, seit die Internautin letztes Mal auf der Piste war für diesen Blog. Im November 2017 war es, als die Gattin des Internauten die Starke Strecke Barcelona recherchierte und ins Blogformat packte.

Heute ist Sabín Stettler alias die Internautin endlich wieder einmal im Einsatz für diesen Reiseblog.

Sabin Stettler, in Tel Aviv unterwegs für den unabhängigen Reiseblog Internaut
Gern in der Stadt, noch lieber am Strand: Sabin Stettler alias die Internautin. (Bild: Internaut)

Und zwar nicht in irgendeinem Einsatzgebiet. Sondern auf der Baleareninsel Menorca, der zweiten Heimat der Internautin. Wenn Sabin nicht gerade irgendwo aus den Fluten steigt, ist sie hauptberuflich als Heilpädagogin in der Schweiz aktiv.

Und natürlich als Strickspezialistin mit ihrem eigenen Label cukín. Stofflich weiss die Internautin also hervorragend Bescheid. Was sich grad heute ausgezeichnet trifft.

Der Stoff, an dem kein Sand hängenbleiben soll

Denn nun ist die Internautin also wieder losgezogen. Und zwar nicht irgendwo hin, sondern auf ihre Herzensinsel. Sabin hat in ihrer zweiten Heimat Menorca ein hochinteressantes Reise-Gadget auf Herz und Nieren geprüft: Das Strandtuch von Tesalate.

Die australischen Produkte sehen nicht nur hübsch aus, sie rühmen sich zusätzlich mit einem ganz eigenen Produktvorteil: Dass sich der Sand, der oft am Tuch kleben bleibt, supi einfach abschütteln lasse.

Weil die Tücher, wie die australische Firma sagt, sandabweisend verarbeitet worden seien. Im Gegensatz zu den meisten Strandtüchern, die in aller Regel aus Baumwolle bestehen, ist es bei Tesalate eine Mikrofaser namens «AbsorbLite».

Im Klartext bedeutet dies: Das Tesalate-Strandtuch besteht zu 80 Prozent aus Polyester und zu 20 Prozent aus Polyamid.

Strand: ja. Sand: ja. Aber nicht auf dem Strandtuch

Tatsächlich gibt es an der Playa Situationen, in denen man den Sand nicht braucht. Einer dieser Momente ist der Aufbruch nach einem Strandtag.

Zwar fülle ich immer mal wieder fläschchenweise Sand aus Menorca ab. Aber am Ende eines Strandtages will ich lieber nicht zu viel davon mitnehmen. Vor allem nicht, wenn der Sand hartnäckig an meinem Strandtuch klebt.

Tesalate im Test, Reise-Gadget sandabweisendes Strandtuch unabhängig geprüft.
Da bleibt viel Sand kleben. Bringen wir das wieder weg? (Bild: Sabín Stettler)

Oder wenn ich mich vom Schwumm im klaren Meer erfrischt auf das Tuch lege und mich von der Sonnen trocknen lasse. Erinnerungen an den Sand: Gerne.

Aber nachträglich noch Sand am Strandtuch mitschleppen: Nein danke.

Sandabweisendes Strandtuch Tesalate: Die Stärken

Das Tuch hält, was es verspricht. Ein paar Mal schütteln und der Sand ist weg. Dies auch an den Stellen, die vom Meerwasser getränkt oder der Sand mit Algen vermischt dran klebt.

Und das Tesalate-Strandtuch trocknet schnell. Sehr schnell sogar.

Tesalate Strandtuch im Test auf Reiseblog Internaut
Einmal kräftig geschüttelt, schon ist der klebrige Sand weg. Nur am Fuss bleibt noch Beach-Pulver. (Bild: Sabín Stettler)

Auch die Textur ist angenehm. Wo ich sonst eher kritisch bin mit Mikrofaser auf der Haut. Die weiche Waffelstruktur fühlt sich gut an und macht Lust, sich darin einzuwickeln.

Drei weitere Eigenschaften, die mir gut gefallen: Die Schlaufe zum Aufhängen ist clever platziert. Sie ist in der Mitte der Längsseite angebracht, nicht wie üblich in einer Ecke. Effekt: Hängt man das Tesalate-Tuch in guter Höhe auf, wird es dabei den Boden nicht touchieren.

Zweite schöne Eigenschaft: Die Strandtücher gibt es in einer breiten Farb- und Musterauswahl. Der Clou dabei: Sie sind hinten und vorne mit verschiedenen Designs verarbeitet.

Wobei auf der Rückseite stets das immer gleiche Dreiecks-Muster in Schwarz-Weiss zum Auftritt kommt.

Drittens: Es ist natürlich ein tolles Gefühl, sich abends auf einem Strandtuch umzuziehen, dass völlig befreit ist von Sand.

Besser jedenfalls, als wenn ständig Sandkörnchen an Orte kommen, wo man sie nicht haben wlll. Und frau schon gar nicht.

Sandabweisendes Strandtuch Tesalate: Die Schwächen

Leider ist das Tuch ziemlich schwer. Im trockenen Zustand bringt es 490 Gramm auf die Waage. Zum Vergleich: ein Bauwolltuch der gleichen Grösse wiegt mit 240 Gramm weniger als die Hälfte.

Da ich sonst immer mit einem schlichten Baumwolltuch unterwegs bin, macht das einen ziemlichen Unterschied.

Noch mehr Reise-Gadgets

Der Internaut testet regelmässig Reise-Gadgets. Kritisch, unabhängig, glaubwürdig. Hier findest Du alle Travel-Gadgets die der Internaut bisher geprüft hat.

Tesalate Strandtuch: Geeignet für:

Menschen wie mich, die Sand zwar lieben. Ihn aber am Abend lieber am Strand lassen.

Strandtuch von Tesalate: Der Preis

Das Modell «Bora Bora» haben wir eingekauft auf der Tesalate-Website, zum Preis von 44.10 Euro.

Sand free Beach Tuch Tesalate geprüft vom unabhängigen Reiseblog Internaut
Hübsch angeliefert, ready für den Strand: Strandtuch Tesalate. (Bild: Sabín Stettler)

Eigentlich kostet das Teil 49 Euro; Erstbestellerinnen (und Erstbesteller) haben aber zehn Prozent Rabatt.

Sandabweisendes Strandtuch Tesalate: Note

Im gutschweizerischen Notensystem, das von 6 (absolute Sonderleistung) bis 1 (kompletter Ausfall) reicht, kommt das sandabweisende Strandtuch Tesalate bei der Internautin mit Note 5-6 durch.

Ein halbe Note Abzug gibt es wegen des Gewichts und des Materials. Plastik halt…

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Übrigens

Das Strandtuch, das unter anderen an der Playa de Binibeca auf Menorca getestet wurde, hatte die Single-Masse von 1.60 Meter auf 80 Zentimeter.

Aber es geht auch grösser.

Tesalate Schweiz, hier ausgebreitet am Zürichsee, im Test auf dem unabhängigen Reiseblog der Internaut
Tesalate, hier in der Single-Version. (Bild: Internaut)

In der Paar-Variante misst das Tesalate-Modell «Towel for two» 1.60 auf 1.60 Meter. Der Preis ist dabei natürlich etwas höher.

Nämlich 89 Euro. Wobei natürlich auch hier bei Erstbestellung wieder der 10-Prozent-Effekt spielt.

Und: Das sandabweisende Strandtuch macht sich natürlich nicht nur auf Menorca gut. Sondern auch an den schönsten Sandstränden der Schweiz.

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