Bevor 2019 und damit das zweite Jahrzehnt des neuen Jahrtausends endgültig auscheckt: Hier kommt der Jahresrückblick 2019 des Internauten. Das Reisejahr, das war, im bilderlastigen Schnelldurchlauf.

Ich weiss ja nicht, wie es Dir geht. Mir geht es so: Hat 2019 nicht eben erst begonnen? War da nicht gerade noch Hitzesommer, Brexit-Palaver, Gretas Atlantikquerung?

Ja, das war. Aber jetzt läuft schon wieder der Abspann. Das Jahr, das war: Ein Jahr, das scheinbar einfach so durchzischte.

Bevor wir ganz durch sind mit dem letzten Jahr im zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends, ist es Zeit für einen Jahresrückblick. Hier kommen die besten, schönsten und dramatischsten Momente im Reisejahr des Internauten 2019.

Jahresrückblick 2019: Schönste Hotel-Überraschung

Bei der Wahl eines Stadthotels achte ich in aller Regel auf drei Merkmale: Lage, Lage. Lage. Und natürlich, viertens, auf den Preis.

Als ich im Herbst nach Milano reisen wollte, erlebte ich beim Punkt vier eine böse Überraschung. Die Preise waren an zentralen Lagen absurd hoch. Der Grund, in zwei Wörtern erklärt: Fashion Week.

Jahresrückblick 2019 des Reiseblogs der Internaut: Stadthotel in Milano, in wunderschöner Ferien-Umgebung, nähe Navigli.
Frühstück draussen, wie im Ferien-Resort. Aber in der Stadt drin. (Bild: Internaut)

Ich musste also ausweichen. Und wählte ein Hotel, das zehn Tramstationen weg lag von jenem Ort, den ich auskundschaften wollte: Die Starke Strecke in der Zona Tortona in Milano Navigli.

Das günstige Drei-Sterne-Gasthaus fernab vom Schuss erwies sich als überraschend gute Wahl. Das Hotel Ca‘ Bianco liegt in einer hübschen Gartenanlage, bei schönem Wetter frühstückt man draussen und fühlt sich wie in der Karibik. Oder mindestens in der Italo-Karibik.

Eure liebste Starke Strecke

Dank einer lieben Gastautorin fasste die Serie Starke Strecke 2019 erstmals Fuss in Lateinamerika.

Anina Torrado Lara nahm uns mit auf einen Stadtspaziergang an der Circular 4 in Medellín, Kolumbien.

Bestes Quartier von Medellin Kolumbien: Laureles auf dem Reiseblog der Internaut
Sara röstet, Sara braut. Und war der Liebling der Internaut-Leserinnen und -Leser. (Bild: Anina Torrado Lara)

Die Starke Strecke Medellín war 2019 der beliebteste Beitrag aus dieser Reihe. Das macht mich natürlich happy.

Was mich noch mehr happy macht: Bald schon wird Aninas zweiter Streich aus Medellín erscheinen.

Meine liebste Strecke

Gleich nochmals kommt eine Gastautorin in die Kränze: Livia Güntert, eine der beiden Töchter des Internauten.

Livia war ein Austauschsemester lang in Toronto, Kanada. Und fand dabei glücklicherweise auch Zeit, das Trendviertel The Junction zu recherchieren.

Cooles Quartier in Toronto. An der Dundas Street West in Toronto The Junction
Viel Sonne und wenig Schatten an der Dundas Street West. (Bild: Livia Güntert)

Von allen 14 Starken Stecken, die 2019 erschienen sind, war jene aus Toronto meine liebste. Wobei ich da ein wenig parteiisch bin.

Wenn die eigene Tochter in die Fussstapfen des Blog-Owners tritt, dann macht das den Internauten natürlich schon sehr happy.

Jahresrückblick 2019: Glücklichster Restaurant-Moment

War es das überaus leckere Pastrami-Sandwich? Der unglaublich freundliche und lockere Service?

Oder das gute Gefühl, in diesem angesagten Lokal überhaupt einen Platz gefunden zu haben?

Restaurant Mazel Tov in Elisabethstadt in Budapest: Ein Höhepunkt im Jahresrückblick 2019 auf dem Reiseblog derinternaut.ch
Sieht fast jeden Abend so aus: Die Schlange vor dem Mazel Tov in Budapest. (Bild: Internaut)

Es war wohl die Kombination davon. Plus das beschwingte Feeling in diesem Restaurant im jüdischen Viertel von Budapest.

Das Mazel Tov (der Name bedeutet «viel Glück» oder «viel Erfolg» auf Jiddisch) ist ein kleines Stück Tel Aviv mitten in der ungarischen Hauptstadt.

Restaurant Mazel Tov in Budapest, Innenansicht. Eines der schönsten Erlebnisse des Reiseblogs der Internaut im Reisejahr 2019.
Hohe Decke, Ruinen-Charme, grosse Betriebsamkeit: Das Mazel Tov in Budapest. (Bild: Internaut)

Reisejahr 2019: Beliebtestes Reise-Gadget

Wer auf längere Reisen geht, ist in der Regel bemüht, sein Gepäck möglichst klein und leicht zu halten. So macht es auch der Internaut.

Eine drastische Massnahme, um im Necessaire massiv Platz zu sparen, geht so: mit nur einer einzigen Flüssigkeit alle Hygiene-Bedürfnisse abdecken.

Dr Bronner's Naturseife im Test: Reiseblog der Internaut testet das Hygieneprodukt, das gleich 18 andere Produkte ersetzen soll
Ein Fläschli will alle anderen Fläschli überflüssig machen. (Bild: Internaut)

Klingt irre, ich weiss. Und so war bei den Internaut-Followern der Prüfbericht zur 18-in-1-Naturseife von Dr. Bronner’s das meistgeklickte Reise-Gadget 2019.

Das Testergebnis, hier in der Kürzest-Zusammenfassung. Jawohl, die Naturseife wirkt und lässt sich in wirklich (fast) allen 18 Gebieten einsetzen.

Wie das Mitteli allerdings riecht, das ist eine andere Geschichte. Du kannst sie hier nachlesen.

Reisejahr 2019: Inspirierendste Begegnung

Es geschah im Freihausviertel. An der Schleifmühlgasse. Im Hochsommer 2019. An der Starken Strecke Wien.

Ich wollte nur ein Schnitzel bestellen. Und bekam von Oma Hilde eine Lektion in Sachen generationenverbindende Arbeitswelt.

Vollpension Wien: Ein Restaurant für alle Generationen, erzählt von Reiseblog der Internaut
Oma Hilde in charge: Die Vollpension in Wien ist ein entzückendes Konzept. (Bild: Internaut)

Oma Hilde, muss man wissen, arbeitet manchmal im Restaurant Vollpension. In diesem Lokal sind ausschliesslich Pensionisten an der Front.

Ein lebensbejahendes Konzept, das dafür sorgt, dass ältere Menschen nicht zu Hause versauern, sondern weiterhin gebraucht werden und unters Volk kommen. Übrigens ist seit meinem Besuch an der Schleifmühlgasse etwas passiert: Die Vollpension hat in Wien einen zweiten Standort eröffnet.

Jahresrückblick 2019: Schönster (und saisonal ungewöhnlichster) Foto-Ausflug

Wann gehst Du in der Regel ins Freibad? Na wann schon, wirst Du zurückfragen. Und sagen: Im Sommer, wann denn sonst?

In einer saisonalen Logik ist das natürlich vollkommend zutreffend. Und doch nicht allumfassend korrekt. Im Herbst und Winter hat das Freibad nämlich auch seinen Reiz.

Freibad Letzi in Zürich: Jetzt auch im Winter geöffnet, schreibt der Reiseblog der Internaut.
Über diese Brücke musste ich gehn. Oder sie mindestens fotografieren. (Bild: Internaut)

Es ist nämlich so: Das Freibad Letzigraben in Zürich ist für die Wintersaison 2019 erstmals versuchsweise geöffnet worden.

Was ich grossartig finde. Weil die Stadt so quasi zu einem zusätzlichen Park kommt. Und weil, zweitens, ein Freibad im Herbst und Winter eine tolle Foto-Kulisse abgibt. Für eine Safari in der eigenen Stadt.

Zürich, Letzi-Freibad im Winter geöffnet. Bild aus dem Jahresrückblick 2019 des Reiseblogs der Internaut.
Schimmer-Schlummer: Freibad Letzi Zürich im Winterschlaf. (Bild: Internaut)

Auf einer Bilderpirsch, die über die für einmal völlig entleerten Badewiesen führt, zeigt sich das Freibad in seiner ganzen Schönheit.

Wer hors saison dort hingeht und Lust auf einen weiteren Spaziergang hat – bitteschön: Die allererste Starke Strecke, mit der im Frühling 2017 die ganze Serie begonnen hat, liegt nur ein paar wenige Gehminuten entfernt vom Letzibad.

Letzibad Zürich: Winterspazierung durch das Freibad, das neu auch im Winter geöffnet ist
Voller Durchblick, auch ausserhalb der Saison. (Bild: Internaut)

Noch ein kurzes Wort zu Zürich: Seit neuestem versammelt der Internaut all seine Züri-Stories auf einer Landingpage, die sich nur dem Thema Zürich widmet.

Jüngster Neuzugang: Starke Strecke auf Instagram

An dieser Stelle im Jahresrückblick 2019 etwas Unterbrecherwerbung. Darf ja auch mal sein, oder?

Die Starke Strecke, die mir so sehr am Herzen liegt, hat seit wenigen Tagen nun auch ihren eigenen Auftritt auf Instagram.

Starke Stecke, die Serie über authentische Stadtstrassen und coole Quartiere, jetzt auch neu auf Instagram
Cooles Pflaster, authentische Strassen: Das ist die Serie Starke Strecke. (Bild: Internaut)

Neugierig geworden? Unter dieser Insta-Adresse kannst Du beobachten, wie die Bilder- und Video-Sammlung stetig wächst.

Am schönsten wärs natürlich, wenn Du auch Teil dieses Wachstums sein könntest. Sharing is caring, you know?

Instagram: Schönster Boden

Und wenn wir grad bei Insta sind: In der Regel blickt der Internaut ja voraus. Oder hoch. Oder beides. Aber auf meinem Instagram-Profil richte ich den Blick gerne auch mal nach unten.

Nach unten auf den Boden, auf den Floor. «Floorism» nennt man solche Bilder in der Insta-Sprache.

Instagram-Blick auf den Boden im Chez Marion Zürich
Insta-Blick nach unten: Floorism im Bistrot Chez Marion in Zürich. (Bild: Internaut)

Ein besonders hübsches Exemplar kam mir dabei im Bistrot Chez Marion in Zürich unter. Kein anderer Floor heimste 2019 mehr Likes ein als jener in dem gemütlichen Lokal am Zähringerplatz in Zürich.

Apropos Zürich: Weil viele meiner Blogposts in der grössten Schweizer Stadt spielen, hat Zürich seit ein paar wenigen Tagen neu eine eigene Seite die alle Beiträge zu Zürich versammelt. Hier gehts lang zur Züri-Landing-page des Internauten.

Jahresrückblick 2019: Magischster Moment

Es fiel mir schon beim Warten am Gate auf. Und was ich da sah, zog mich sofort in seinen Bann.

Als ich im Oktober von Valencia nach Zürich zurückflog, zeigte sich am Himmel über dem Flughafen ein Sonnenuntergang, der an Dramatik fast nicht zu überbieten war.

Sonnenuntergang am Flughafen Valencia: Meine Besten im Reisejahr 2019.
Sonnenuntergang am Flughafen VLC (ohne Filter). (Bild: Internaut)

Bevor ich dann ins Flugzeug einstieg, blieb ich auf der Brücke noch einen kurzen Augenblick stehen. Zückte mein Smartphone. Drückte ab.

Und teile diesen magischen Moment 2019 gerne mit der ganzen Internaut-Community. Hashtag: #dramasky.

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