Es muss nicht immer Booking.com sein: Wo und wie sich Hotel-Liebhaberobjekte finden lassen.

Gestern Samstag habe ich mich mal wieder auf den neuesten Stand gebracht. Weil es mich interessiert hat, wie viele Unterkünfte mittlerweile auf Booking.com erhältlich sind. Die Zahl hat mich fast umgehauen. 1 191 362 Unterkünfte waren es gestern weltweit, also rund 1.2 Millionen Hotels und Ferienwohnungen. Und das an 96 000 Reisezielen. Eine Wucht, die mich manchmal fast erschlägt. Wenn ich durch das Hotelportal surfe, das in der Schweiz eine erdrückend dominante Stellung einnimmt, kommt mir manchmal ein Dreibuchstaben-Kürzel in den Sinn: TMI. Too much information. Natürlich hat die Datenfülle, die das Portal-Monster pro Destination anbietet, seine Vorteile. Aber ginge es nicht auch kleiner und feiner?

Frau und Herr Schmid (oder Schmied?) wissen ziemlich gut Bescheid. (Bild: Screenshot)

Es gibt Alternativen. Wer eine gute Auswahl an kleineren Hotel-Goldstücken sucht, dem bieten sich ein paar sehr hübsche Portälchen, die eine Vorauswahl an Boutique-Häusern trifft, also für eine anspruchsvolle Kundschaft kuratiert, was der Markt an versteckten Perlen hergibt. In diesem Zusammenhang gefällt mir Mister and Mrs Smith sehr gut. Eher auf der luxuriösen Seite sind die Angebote von Tablethotels. Mit so genannten «Flash Sales» kommen da auch mal sehr preiswerte Angebote auf den Markt.

Wer zwar Gefallen findet an diesen Häusern, beim Preis aber noch einmal einen Doppel-Check machen möchte, fährt über Meta-Websites wie Trivago gut. Oder man versucht, das betreffende Goldstück gleich über die Website des Hotels zu buchen. Da liegen oft Ersparnisse drin. Wenn das Hotel punkto Zeitzone oder Telefontarif nicht im schwierigen Bereich liegt, rufe ich auch einmal direkt an.

Auf der günstigeren Seite. Wer sich – wie ich – eher für jugendliche und günstige Unterkünfte interessiert, findet auf Doris and Dicky immer viel Inspiration. Eine meiner Lieblingsseiten in dieser Hinsicht ist jene, die luxuriöse Hostels in Europa versammelt. Es kann vorkommen, dass ich aus purem Fernweh durch diese europäische Sammlung surfe.

Sehr gut für kleine Inland-Fluchten gefällt mir die Aufstellung der Organisation «Ferien im Baudenkmal». Unglaublich, was sich alles finden lässt an Schweizer Perlen auf der Website Magnificasa. Da hole ich doch für einmal mein angestaubtes Français heraus und sage: Magnifique!

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