Im Schlaf zum besten Hotel-Deal kommen – das verspricht eine clever gemachte Website. Finden wir zusammen heraus, ob und wie das klappt!

Letzte Woche war ich in London unterwegs. Leider strictly for Business. Führende Köpfe des US-amerikanische Online-Reiseriesen www.expedia.com erzählten einen Tag lang von ihren Erkenntnissen, Plänen und absolut grossartigen Aussichten für die Reiselandschaft. Etwas versteckt gelegen in Londons wildem Osten, im Hipster-Stadtteil Shoreditch, http://www.timeout.com/london/things-to-do/shoreditch-area-guide , fand sich eine paneuropäische Schreibertruppe zusammen, um den Expedia-Chefs zu lauschen. Man konnte den Expedionisten quasi ein wenig über die Schulter schauen. Und sie dabei beobachten, wie sie Konsumenten über die Schulter schauen.

In einem neuen Labor in London

http://www.kprn.de/2016/11/expedia-fuehrt-usability-lab-ein/ verdrahtet Expedia menschliche Testkaninchen so, dass man ihre Freud- und Frust-Regungen beim Buchen einer Online-Reise computergestützt registrieren kann. Den einen Frust beim Online-Buchen kennt wohl jede und jeder: Hat man sich nach langem Recherchieren endlich für ein Hotel entschieden und «abgedrückt», bleibt oft ein schales Gefühl hängen: Hab ich jetzt wirklich den besten Preis gekriegt?

Hier hakt https://dreamcheaper.com/ ein: Das Berliner Start-up verspricht, dass es den Hotelaufenthalt nach der Buchung preislich optimiert. So funktionierts: Wer ein Hotel online gebucht hat, leitet die Buchung (sie muss kostenlos stornierbar sein) an hotel@dreamcheaper.com weiter. Dort checken die fixen Jungs aus Berlin (und deren Computer) dann weltweit und auf allen verfügbaren Plattformen, ob es nicht doch noch einen besseren Preis gibt. Fällt der Preis tatsächlich, erhält der User eine Nachricht. Gibt dieser sein Okay, bucht DreamCheaper auf das bessere Angebot um. Die Firma argumentiert, dass Online-Agenturen oft Kaufkraft nach Ländern abschöpfen. Es könne beispielsweise sein, dass das gleiche Hotel von einer Schweizer IP-Adresse aus teurer ist als von einer solchen in den Philippinen. Der Service ist kostenlos; die Firma behält 20 Prozent des gesparten Betrages für sich. Billiger Träumen, im Schlaf zum besseren Preis kommen  – tönt gut.

Aber funktioniert es auch wirklich? Die Leute von DreamCheaper versprechen ein «Einsparpotenzial von bis zu 60 Prozent auf bestehende Buchungen». Absolute Glücks- und Ausnahmefälle? Wo liegt der Durchschnitt? Man müsste das mal in einer etwas breiteren Art und Weise testen, findet der Internaut. Und wer wäre besser geeignet dafür als unsere Community? Wenn Sie Erfahrungen machen beim Billig-Träumen – melden Sie es dem Internauten!

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